Der Kutter „Lucky Lobster“ von Cor Fondse im Hafen von Breskens ist eine mehrfache Atttraktion: Das blau-weiße Fischerboot fällt schon auf durch seine prominente Lage am Pier im alten Fischereihafen von Breskens auf. Und durch seine auffallende und lustige Gestaltung mit maritimen Attributen, einer Piratendame und einem Werbe-Hummer in XXL-Größe. Und nicht zuletzt durch sein Angebot: Besitzer Cor Fondse verkauft von der „Lucky Lobster“ aus Kabeljau, Sprotten, Aalen, Makrelen aus der Nordsee und natürlich auch Meeresfrüchte wie Austern, Herzmuscheln und Hummer an Touristen und Einwohner.  Ob Fisch oder Merefrüchte – die maritimen Köstlichkeiten sind frisch gefangen und zum Teil auf dem Fischerboot in einer Räucherkammer von Cor Fondse selbst geräuchert. Die namensgebende Attraktion sind natürlich die in einem großen Becken an Bord herumschwimmenden Hummer aus der nahen Oosterschelde, die gekocht auch an Bord der „Lucky Lobster“ gegessen werden können.

Fisch und Hummer frisch gefangen und an Bord geräuchert: „Lucky Lobster“ im Hafen von Breskens

Die 120 Jahre alte „Lucky Lobster“ und ihr humoriger Besitzer Cor Fondse mit Jack Russel-Schiffshund „Mack“ sind seit über 15 Jahren ein Wahrzeichen des Fischereihafens von Breskens und erinnern als eines der letzten Fischerbotte an die großen Zeiten der Fischerei und Fangflotten, die von Bresken aus auf ihre Nordseetouren ausliefen und im Hafen vor Anker lagen. Ursprünglich hieß das Boot „HA10“, da es in Harlingen registriert war; seit kurzem ist die „Lucky Lobster“ offiziell aber als „BR7 Zeelandia“ umbenannt und registriert worden und damit Teil der verbleibenden kleinen bressianischen Fischfangflotte.

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